MAGDEBURG-STENDAL
 

Abrufangebote

... von Annette Berger

Hunger im Überfluss

Mögliche Wege aus der Hungerkrise

Eine Welt

Jedes Jahr verhungern 8,8 Millionen Menschen. Alle drei Sekunden stirbt ein Mensch an Hunger. Armut ist die Hauptursache für Hunger. Die Hälfte der Hungernden dieser Welt sind Kleinbauern.
Sie leben hauptsächlich von dem, was sie anbauen. Wenn ihre Ernte misslingt oder sie vom Verkauf ihrer Produkte nicht leben können, hungern sie. Die ungerechte Weltwirtschaftsordnung sorgt dafür, dass der Anteil der Industrieländer am weltweiten Export bedeutend höher bleibt als der der Entwicklungsländer – und verhindert dort Fortschritt und Wohlstand. Landwirtschaft ist die Erwerbs- und Existenzgrundlage von rund 2,6 Milliarden Menschen, der größte Beschäftigungszweig der Welt und ein entscheidender Wirtschaftsfaktor vieler Entwicklungsländer.
Der Weltagrarbericht, an dem über 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Kontinente und unterschiedlichster Fachrichtungen vier Jahre lang gearbeitet haben, sucht eine Antwort auf die Frage: Wie landwirtschaftliches Wissen, Forschung und Technologie so eingesetzt werden kann, dass Hunger und Armut verringert wird.
An verschiedenen Stationen werden Vorschläge für eine Landwirtschaft von morgen vorgestellt und diskutiert.
Vortrag oder Parcour mit Einführung

Wem gehört die Welt?

Die Wiederentdeckung der Gemeingüter

Gemeingüter geraten erst ganz langsam wieder in unser Bewusstsein. Dabei geht es um Dinge, die für uns so wichtig sind, wie die Luft zum Atmen: materielle Ressourcen wie Wasser und Wald, Saatgut und Software, der Himmel oder die öffentlichen Räume. Zu Gemeingütern gehören aber auch immaterielle Dinge wie Wissen und Kultur, Geschichte und Zeit.
Gemein ist all diesen Dingen, dass wir sie zum Leben brauchen. Gemein ist ihnen aber auch, dass sie umkämpft sind. Aufwind erfahren sie in Nord und Süd, wo nach Alternativen zu unserem gängigen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell gesucht wird. Zahlreiche Beispiele zeigen, wie das gelingen kann.
Vortrag

Das moderne Chile

Widersprüche und Chancen

Chile sieht sich als ein modernes Land. Über dreißig Jahre nach dem Putsch sieht es auch ganz erfreulich aus: Der Wirtschaft geht es vergleichsweise gut, und es scheint Konsens über ein „Nie wieder“ zur Diktatur zu bestehen. Aber von innen betrachtet gibt es noch viele Wunden. Die Vergangenheitsbearbeitung ist zum Teil heuchlerisch, es herrscht große soziale Ungleichheit, die Mapuche werden als Minderheit marginalisiert und der Bergbau als Haupteinnahmequelle zerstört Land und Umwelt. Welche Chancen hat das Land für eine wirkliche Erneuerung?
Vortrag

Der blaue Hut

Der Himmel weint über El Salvador

Das kleinste Land Mittelamerikas ist durch Jahrzehnte der Gewalt gezeichnet. Ein unter UN-Aufsicht geschlossenes Friedensabkommen sollte 1992 das Land befrieden. Seitdem ist der Krieg offiziell beendet, eine gewählte Regierung leitet die Geschicke des Landes und die Guerilla wurde erfolgreich entwaffnet. Doch die Gewaltspirale dreht sich weiter: Jugendbanden verbreiten Angst und Schrecken, die Todesschwadrone sind wieder auf dem Vormarsch und die alltäglichen Verbrechen bleiben ungesühnt. „El sombrero azul“ – der Himmel ist nicht immer blau über El Salvadors Vulkanen.
Annette Berger hat über 4 Jahre in dem mittelamerikanischen Land gelebt und gearbeitet.
Vortrag

Planspiele

Moderation, Erarbeitung von eigenen Planspielen und Fortbildung

Das Planspiel bietet Ihnen eine vielseitige, wandelbare und anpassungsfähige Methode, die auf ganz besondere Weise eine intensive Auseinandersetzung mit einem komplexen Thema ermöglicht, alle Beteiligten aktiv einbindet und außerdem noch Spaß macht.

Planspiele sind …

  • eine aktive und spielerische Methode, um komplexe Themen zu veranschaulichen, zu bearbeiten und besser zu verstehen.
  • vereinfachte Abbilder der Realität, die den Teilnehmenden eine neue Sicht auf die Dinge ermöglicht.
  • abwechslungsreich, ermöglichen Interaktion zwischen den Beteiligten und unterstützen den Erwerb von vielfältigen Kompetenzen, die für das Demokratielernen unerlässlich sind.
  • praxisnah und partizipativ, spannend und abwechslungsreich, vielseitig einsetzbar und thematisch variabel.
 

a) Sie können unter Anleitung ein Planspiel spielen, um sich Themen wie Demokratie lernen, Nachhaltigkeit, Politische Entscheidungsprozesse und Partizipation auf andere Art und Weise zu nähern.
b) Sie können mit meiner Hilfe selbst ein Planspiel erarbeiten, das Ihre Konfliktsituationen, Ihre Fragen und Themen aufnimmt und reflektiert.
c) Sie können in der Anleitung und Entwicklung von Planspielen fortgebildet werden.

Wir bieten Ihnen…

  • verschiedene Planspiele zum Ausprobieren, die thematisches Wissen vertiefen und einen Einblick in unterschiedliche Planspielkonzepte geben,
  • die Moderation und Anleitung von Planspielen in der Gemeinde, im Kirchspiel oder in der Synode,
  • methodische Grundlagen zum Aufbau und zur Moderation von Planspielen, Handreichungen zur Erstellung eigener Planspiele,
  • Tipps und Tricks zur Umsetzung verschiedener Themen,
  • weiterführende Materialien,
  • fachliche und methodische Begleitung bei der Erarbeitung eigener Planspiele.
 

Workshop oder Seminar (je nach Bedarf 1-3 Tage)

Partizipative Methoden der Erwachsenenbildung

Fortbildung für Ehrenamtliche und Mitarbeitende aus Gruppen, Vereinen, Einrichtungen, Werken, Gemeinden und Kirchenkreisen

Wie Tagungen, Konferenzen und Sitzungen, aber auch Gemeindeseminare oder Abendveranstaltungen abwechslungsreich und partizipativ gestaltet werden können, ist Schwerpunkt dieser Fortbildung. Methoden sind Werkzeuge, die die gemeinsame Arbeit an Themen unterstützen, vereinfachen und damit interessanter gestalten. Dabei steht das Thema immer weiterhin im Vordergrund.
Es werden einige Methoden gemeinsam ausprobiert, Hinweise und Anleitungen zu einer Vielzahl von Methoden gegeben und Konzepte methodisch umgesetzt.
Workshop oder Seminar (mindestens 5 Stunden)

Kontakt

Wenn Sie eins dieser Angebote abrufen möchten, wenden Sie sich bitte an die Referentin Annette Berger, Fon 0391 5346-466, annette.berger@ekmd.de.


 

Top   |   Impressum   |   Sitemap   |   Seite drucken